Der Trollinger ist DIE Rebsorte Württembergs. Kaum eine andere Traube ist so eng mit der schwäbischen Weinkultur verbunden.
Seine Wurzeln liegen allerdings in Südtirol und Trentino (Italien), wo er als Vernatsch oder Schiava bekannt ist. Im 14. Jahrhundert gelangte er nach Württemberg – und wurde hier so beliebt, dass er bis heute als Nationalgetränk der Schwaben gilt.
Das Besondere an der Sorte
Trauben: Große, lockere Trauben mit ovalen, blauroten Beeren.
Reifezeit: Der Trollinger gehört zu den spätesten reifenden Rebsorten – manchmal wird er erst Ende Oktober gelesen!
Anbau: Er liebt sonnige Lagen und warme Böden, besonders auf Keuper- und Sandsteinverwitterungen.
Trollinger ist anspruchsvoll: In schlechten Jahren bleibt er hell und säurebetont, in guten Jahren dagegen entfaltet er eine herrlich duftige Fruchtigkeit.
Kultur & Bedeutung
Trollinger ist die meistangebaute Rotweinsorte in Württemberg – Symbol für schwäbische Lebensfreude
In Württemberg gilt er als „Alltagswein“ – ein Wein für jede Gelegenheit, gesellig, unkompliziert
Trollinger ist ein Stück Identität und Heimat: kaum ein Weinfest im Ländle ohne ihn
Lehrreich: Er zeigt den Zusammenhang von Tradition, Kultur und Landwirtschaft – wie eine Region durch eine Sorte geprägt wird
Sprichwort aus dem Remstal: „Wo Trollinger im Glas ist, da ist der Schwabe dahoim.“
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